Erdsonden

Grafiken/0142-ewp-e400-s010-j025.JPGWärmepumpen müssen gerade dann eine hohe Leistung erbringen, 
wenn die Aussentemperatur am niedrigsten ist. Aus diesem Grund sind Wärmepumpen, welche die Energie dem Erdreich entziehen besser geeignet als Luft-Wärmepumpen.
Nutzen Sie desshalb die Energie aus eigenem Grund und Boden. Eine Kreisfläche von der Grösse einer Untertasse reicht aus um Jahr für Jahr 17.000 KWattstunden Heizenergie zu produzieren. Das entspricht der Komfortheizung für 200 m² Wohnfläche plus Warmwasser für 4 Personen. Möglich macht das die thermischen Erdankoppelung mit der zugehörigen Technik mit der passenden Wärmepumpe. 
Der Aufwand für Heizung und Warmwasser reduziert sich mit dieser Lösung auf den Bezug von etwa 4000 kWh im Jahr, zu zahlen nach dem günstigen Wärmepumpen Sondertarif. Die angenehme Naturkühlung im Sommer gibt es dabei fast zum Nulltarif. Wartung, wie etwa Kaminfegen, entfällt. Fazit: Sie haben in jeder Hinsicht die denkbar günstigste Heizung. Das ist nicht die einzige Freude, der Spareffekt steigt wenn die Energiekosten steigen. Freude bereitet auch Ihr gutes Umweltgewissen, denn Ihre Heizung schont Umwelt und Ressourcen wie keine andere. 
Die Erdwärmesonde besteht im wesentlichen aus einer Bohrung mit einer darin angeordneten Rohrschleife und deren Verpressung mit geeignetem, mineralischem Material. Die Rohrschleife besteht aus langzeitbeständigem Kunststoff (Polyäthylen). Die Verpressung dient der Fixierung der Rohrschleife und der Herstellung des thermischen Kontaktes zwischen Rohrschleife und Erdreich. Werden Grundwasserstockwerke durchstossen dient die Verpressung der fachgerechten Abdichtung der Grundwasserleiter.
Die Ausführung der Werkleistung für eine Erdwärmesonde kann oberhalb des Austritts der Sondenrohre aus dem Bohrloch enden, kann aber darüber hinaus auch bis zum Anschluss an die Wärmequellentechnik ausgedehnt werden. Erdarbeiten, Kernbohrungen und Wanddurchführungen können, so weit vom Baufortschritt her machbar, mit übernommen werden. 
Ab 15 m Tiefe hat das Erdreich eine konstante Temperatur von 10 °C, welche sogar noch geringfügig zunimmt (3 Grad Kelvin auf 100m). Die Soleflüssigkeit in den Erdsonden enthält ein umweltverträgliches Frostschutzmittel und hat ein Temperatur von etwa -3 °C. Somit kann Wärme aus dem Erdreich in die Soleflüssigkeit eindringen und diese auf 0 °C erwärmen. In der Wärmpumpe wird die Soleflüssigkeit unter Wärmeentzug wieder abgekühlt und die gewonnene Erdwärme auf ein hohes Temperaturniveau zum Heizen transformiert. An der Erdsonde kühlt sich das Erdreich auf etwa 4 °C ab. Es strömt jedoch ständig Wärme aus dem umliegenden Erdreich nach, die wiederum aus der Sonnenenergie kommt, so daß die Temperatur im Abstand von 5 m zur Sonde relativ konstant bei 10 °C bleibt.
Anlage nicht zu klein und dann das Haus nicht warm oder die Anlage nicht zu groß und zu teuer wird. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt man eine Erdsonde bis 100 m oder 2 Sonden.
Der Abstand zwischen zwei Sonden und zur Grundstücks- grenze sollte ca. 5 m betragen. Die Sonden lassen sich so auch auf kleinen Grundstücken unterbringen.





Das linke Bild zeigt den Temperaturverlauf zu verschiedenen 
Jahreszeiten im ungestörten Erdreich. Im oberflächennahen Bereich machen sich die Temperaturschwankungen der Atmosphäre bemerkbar. Deswegen haben die Flachkollektoren, die auch für Wärmepumpen Verwendung finden und ca, 1,5 m unter der Erdoberfläche verlegt 
werden, im Winter schlechte Temperaturbedingungen im Erdreich, 
gerade dann, wenn viel Wärme benötigt wird. Die Wärmepumpe 
bekommt durch die niedrige Erdtemperatur einen schlechten Wirkungsgrad.

 

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