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Fussbodenheizung |
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| Trockene
Heizungsluft durch hohe Oberflächentemperaturen der Heizkörper bei
starken Luftbewegungen durch Konvektion wird vom Menschen als unangenehm empfunden und kann zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit führen. Die Fußbodenheizung vermeidet diese Faktoren und ermöglicht durch die behagliche Strahlungskomponente eine energiesparende Lufttemperatursenkung und sorgt damit auch für eine angenehmere, relative Luftfeuchte. Die Fußbodenheizung minimiert die Staubverwirbelungen und reduziert damit den Aufwand beim Staubwischen. Gereinigt wird die "Flächenheizung" durch einfaches Staubsaugen oder Wischen. Aufwendiges und mühevolles Reinigen der Heizkörper entfällt. Zusätzlich reduziert die Fußbodenheizung die Feuchtigkeit im Teppichboden und entzieht damit den Hausstaubmilben, deren Exkremente zu den häufigsten Auslösern von Allergien gehören, den Lebensraum. Als Bodenbelag können in Verbindung mit Fußbodenheizungen keramische oder Steinzeugbeläge, Teppiche, Auslegware sowie Parkett und Laminat eingesetzt werden. Fußbodenheizungen können Heizleistungen von bis zu 100 W/m² erzielen. Mit diesem Leistungsspektrum kann sowohl der Wärmebedarf von bereits bestehenden Gebäuden, als auch der von neuen Gebäuden abgedeckt werden. Aufgrund niedriger Vorlauftemperaturen und der großen Speicherfähigkeit ist die Fußbodenheizung optimal für den Einsatz von Wärmepumpen geeignet. Mit einer Fußbodenheizung kann, unter Voraussetzung einer geeigneten Regelung und einer Kaltwasserversorgung, auch gekühlt werden. Bei einem Rohr-Verlegeabstand von 10 cm und einer Vorlauftemperatur von 16° C kann eine Kühlleistung von fast 50 W/qm erzielt werden. Der Bodenbelag sollte in diesem Fall aus Naturstein oder Fliesen bestehen. |
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Anwendungsbeispiele
Fußbodenheizung:
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