Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem der Heizwärmededarf so gering ist, dass ohne Komfortverlust auf eine konventionelle Zentralheizung verzichtet werden kann.
Dies ist in Deutschland bei einem Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m²a bezogen auf die Wohnfläche der Fall. Dies entspricht einer maximalen Heizlast von 10 W/m².
Berücksichtigt man sämtliche Systeme im Haus, bei denen Energie aufgewendet werden muss (Heizung, Warmwasser, elektrische Geräte), so darf zusammen die Summe 120 kWh/m²a nicht überschritten werden.

 

Dieser Standard wird in durch eine sehr gute Wärmedämmung und durch eine nahezu Luftdichte 
Gebäudehülle erreicht. Der
Wärmedurchgangswert der Wände beträgt in der Regel nicht mehr als 
(Uv=0,12 W/m²K) der Wert für die Fenster
Passivhaus: Fassade mit Superwarmglas iplus 3C (Uv=0,5 W/m²K)

PS - Eine 2 x 12 cm Ziegelsteinwand mit 6 - 10 cm Luftschicht hat einen Wert von Uv=1,5 W/m²K-
 
Der so genannte U-Wert bezeichnet die Wärmeverluste in Watt je Quadratmeter Bauteilfläche pro Grad Temperaturunterschied (in Kelvin)
Sämtliche Fugen und Übergänge von z. B. Dachstuhl zum Mauerwerk sind so abzudichten, dass
kein Luftaustausch stattfinden kann.
Die Luftdichtheit des Gebäudes wird mittel eines Ventilators der in die Haustüröffnung (luftdicht eingespannt wird) bei einem Untererdruck von 50  Pa (5 mm Wassersäule) geprüft - "Blower Door Test".